Samstag, 23. Oktober 2010
Highline Days 4.0 Trailer
Hier ist das erste Ergebnis der vielen Stunden Videomaterial, die bei Grischa auf dem Rechner liegen. Wir wollten auf jeden Fall schon lange mal wieder was von uns sehen lassen. Es war vor lauter Highlines einfach keine Zeit früher was zurecht zu schneiden...
Es wird natürlich keinen "richtigen" Film geben, aber bei den vielen Spots und Aufnahmen wird Highline Days 4.0 wohl zeitlich etwas ausarten. Entsprechend lang wird die Arbeit.
Ich hoffe der Trailer weckt bei allen die dabei waren trotzdem die ein oder andere schöne Erinnerung.
Alle anderen seien motiviert sich auch mal auf die Line zu stellen oder mehr als nur ihre Arbeit im Kopf zu haben..
Highlife!
Dienstag, 19. Oktober 2010
Meteora Nachtrag II
Hier noch eine nettes .pdf vom K-Magazin aus Griechenland. Bernhard hat den Text mit Hilfe von "Babelfish" aus dem Griechischen in deutsch übersetzt.
Klickt "hier" und ihr bekommt den Artikel!
Klickt "hier" und ihr bekommt den Artikel!
![]() |
| photo by Jordan Tybon |
Montag, 11. Oktober 2010
200!
Grischas Solotrip begann mit Land und Menschen anschauen in Polen und der Gesellschaft vom Rest aus Lublin. Von da ging es nach Berlin in den Treptower Park. Der Spot ist ja bereits vom LonglineMeeting bekannt und bietet beste Bedingungen für lange Lines.
So wurde also vor bereits knapp 2 Monaten mit Jan Galek und Jerry Miszewski eine 200m lange Line mit SlackPro-Webbing gespannt. Grischa hatte bereits bei schlechten Bedingungen 170m dieses enorm schweren Webbings gelaufen und konnte sich relativ sicher die HM-Begehung sichern. Man beachte Janek am Ende der Line auf dem zweiten Foto um sich der Dimension einer solchen Begehung bewusst zu werden. Sicher ein Meilenstein in der persönlichen Slacklinegeschichte und endlich DIE geknackte Schallmauer auf Polyester!
So wurde also vor bereits knapp 2 Monaten mit Jan Galek und Jerry Miszewski eine 200m lange Line mit SlackPro-Webbing gespannt. Grischa hatte bereits bei schlechten Bedingungen 170m dieses enorm schweren Webbings gelaufen und konnte sich relativ sicher die HM-Begehung sichern. Man beachte Janek am Ende der Line auf dem zweiten Foto um sich der Dimension einer solchen Begehung bewusst zu werden. Sicher ein Meilenstein in der persönlichen Slacklinegeschichte und endlich DIE geknackte Schallmauer auf Polyester!
Montag, 27. September 2010
Project Landcruising
Das Jahr läuft gut für uns. Und es wird sogar immernoch besser!
Ausgerechnet die Landcruiser boten uns ihre Unterstützung an. Schon immer von den Projekten und vor allem der Philosophie der Jungs fasziniert und inspiriert war der Rest reine Formsache. Umso mehr freut es uns, dass auch wir uns in ihren Respekt geslackt haben.
In Zukunft wird es also den ein oder anderen Highlinetrip ins Elbsandsteingebirge geben und wir werden in Zukunft etwas exklusiver ausgerüstet sein.
Ausgerechnet die Landcruiser boten uns ihre Unterstützung an. Schon immer von den Projekten und vor allem der Philosophie der Jungs fasziniert und inspiriert war der Rest reine Formsache. Umso mehr freut es uns, dass auch wir uns in ihren Respekt geslackt haben.
In Zukunft wird es also den ein oder anderen Highlinetrip ins Elbsandsteingebirge geben und wir werden in Zukunft etwas exklusiver ausgerüstet sein.
Mittwoch, 8. September 2010
Ugly Babarossa

Das Wetter am Kaiser war schlecht, wir wollten aber eine Fortsetzung, schließlich ist noch Urlaub übrig.
Wo könnte man also besser spannen, entspannen und überhaupt alles Spaßige machen als in Arco am Gardasee?
Joannes Olszewski, Flo Hänsn, Christian Krr und ich liehen uns von Frieder aus Rosenheim einen VW-Bus und fuhren los. Erstmal zur Starline. Für Hannes Routine, für mich ein Test wie stark sich meine Fähigkeiten verbessert haben und für die anderen beiden ein ordentliches Projekt.

Die Line ist im letzten halben Jahr deutlich leichter geworden und wir tricksten alles runter was wir konnten. Surfen, Bouncen, Budbouncen, Exposers, Headplant oder einfach nur beim laufen runterschauen waren diesmal möglich.
Dann die Überraschung für Hannes und mich. Flo konnte trotz großer Aufregung einen OS FM hinlegen! Am nächsten Tag konnten wir ihn auch noch zu einigen Tricks pushen. Chris war trotz andauernder unbegründeter Kritik an unserem Setup im dritten Versuch auf der anderen Seite und sofort wieder zurück. Großen Respekt und herzlichen Glückwunsch an die beiden!

Dann vertrödelten wir einen ganzen Tag auf der Suche nach mehr. Höher, größer, länger sollte es werden, aber genauso schön. Nach erfolgloser Suche und Streifzügen durch diverse Dornenbüsche fuhren wir nochmal ein weites Stück zurück in Richtung Trento. Roland Schlott hatte uns dort einen Ort empfohlen, an dem man "in 400m Höhe wohl alles zwischen 40 und 230 Metern spannen könnte". Tatsächlich! Der Spot war nicht zu übersehen. Wie ein aufgeklapptes Buch zieht die Limaro-Wand bei Sarche senkrecht in die Höhe. Früh morgens stiegen wir die steilen Höhenmeter auf.
Oben gestaltete sich das Spannen als schwierig. Wir wollten auf der einen Seite einen Baum benutzen, der für die geplanten 60m Länge zu klein war, auf der anderen Seite musste man sich in schlechteres Gestein abseilen um die Line zu leveln.
Die Höhe und Exposition die die Line haben würde stärkten den kleinen Mann in meinem Kopf, der alles daran setzte mir unser Vorhaben wieder auszureden. Einmal mehr war es Hannes motivierende Art die uns dennoch weitermachen ließ. Es fanden sich doch noch geeignete Flecken um sichere Haken zu setzen und der Frontbaum wurde nur noch zum Umlenken benutzt, die Last lief auf 2 Bäume weiter hinten.
Als wir das Backup-Seil spannten, sahen wir, das die Line unglaublich schief war. Unsere Optik hatte uns ganz schön ausgetrickst und Hannes und ich hatten etwa 1,5m zu tief gebohrt. Von der Baumseite sah es sogar deutlich mehr aus. Die anderen beiden hatten nichts gesagt, im Erwarten wir wüssten schon was wir tuen, wir hatten schließlich schon Erfahrung und sie nicht...
Trotzdem sah die Line am Ende echt gut aus und löste diese angespannte Vorfreude in uns aus. Wir hatten 10h in den Aufbau investiert und verschoben die ersten Versuche auf den nächsten Tag.

Ich durfte als erster, schließlich hatte ich SchnickSchnackSchnuck verloren.. Eine echt slacke Line mit ordentlich Gewicht vom Statikseil begrüßte mich und es dauerte einige Zeit bis ich mich an das Schwingungsverhalten gewöhnt hatte. Bald schon kam ich bis ins Drittel, allerdings nur unter äußerster Anstrengung.
Hannes machte ähnliche Erfahrungen, lief aber viel sicherer als ich. Wir spannten 3-4 Züge nach. Besser wars, aber lange nicht gut. Egal, ist ja angeblich eh alles Kopfsache. Als ich wieder an der Reihe war gelang mir der HM sofort. Der Rückweg machte mir zu schaffen als ich in der Mitte mehrfach spürte wo ich war. Ausgesetzter war es noch nie. Kopfblockade und das ganze von Vorne (Hinten?). Es gelang und ich war endlich wieder richtig glücklich und geflashed vom puren Laufen.

Leider blieb es bei dieser einen Begehung obwohl Hannes und sogar Chris einige gute Versuche aufs Band legten.
Wie immer: nächstes Jahr wieder! Spots hats ohne Ende!
Fotos hats von Christian Krr. Merci!
Des Kaisers neue Lines

Der Kapuzenturm am Wilden Kaiser ist in Highlinekreisen schon lange ein Begriff. Allerdings ist die Line dort schon mehrere Jahre alt und es wurde Zeit dort mal ein paar der unzähligen Möglichkeiten zu nutzen.
Die Idee und Motivation kam wie so oft von Johannes Olszewski. Er erkundete vorab den Nordgrat am Fleischbankpfeiler und machte auf halber Höhe 2 neue Spots ausfindig.
So ging es diesmal allein für mich auf zum Stripsenjochhaus in der Nähe von Kufstein. Hannes war bereits mit Jérémy Folly und Alex Schulz vor Ort. Fabian Rupprecht und Flo Hänsn waren ebenfalls direkt nach Lublin angereist. Die kürzere der beiden Lines war bereits fertig aufgebaut und von Jérémy erstbegangen. Sie hört auf den Namen "Bah Nah Nah Effekt" und ist mit 22m Länge und etwa 150m Höhe die schönste Line, die ich in dieser Schwierigkeit kenne. 20m weiter links endet "Gourmet-Schorsch", eine 40m lange und wahrscheinlich um die 350m hohe Herausforderung mit beeindruckender Alpenkulisse.
Zu meinem Glück taten sich die anderen sehr schwer und ich konnte mir mit einem OS FM den FA sichern. Ich liebe Abkürzungen...
Als wäre ein Bann gebrochen, konnte sich Hannes direkt nach mir die zweite Begehung abholen..
Als wir am Abend den Rückweg antreten wollten, wurden wir geschockt. Das Fixseil war weg. 80m Statikseil die unseren Rückweg durch senkrechtes UIAA IIIer Gelände leicht und sicher gestalten sollten wurden von irgendeinem Arschloch mitsamt Karabinern entfernt.
Weiter unten machte Hannes 2 Kletterer mit einem solchen Seil aus und rief sie an.
![]() | |||
| Bernhard Witz mit RedBull-Heli |
Die zweite Geschichte von ihnen war ebenfalls nicht so gut für uns. Am nächsten Tag sollte ein RedBull Hubschrauber kommen, der Kilian in "Des Kaisers neue Kleider" filmen sollte. Allerdings wollte dieser Hubschrauber genau durch unsere 40m Breite Scharte fliegen. Wir ließen den beiden natürlich den Vorrang und einigten uns darauf, die Line bis 13Uhr abzubauen.. Sachen gibt's...
Oben an der Hütte stellten wir den Bergführer zur Rede. Der Schorsch saß mit seinen Kollegen am Stammtisch.
Das Seil hinge wohl schon seit über einer Woche da... Aha. In alpinem IIIer Gelände brauche man kein Seil, weils ja so schön einfach sei... Aha. Wir wären nur "richtige" Bergsteiger, wenn wir das auch so könnten...
Ich hoffe seine Dummheit tut ihm ausreichend weh, jeder von uns hätte ihm ansonsten sehr gerne auf's Maul gehauen.. egal...
![]() |
| Helmar Fasold 1st Ascent "GourmetGeorg" (by Jérémy Folly) |
Am nächsten Tag gingen alle, die die Lines noch nicht begangen hatten früh morgens hoch zum Spot, Hannes und ich hatten bereits die nächste schöne Linie im Kopf. Wir bohrten eine weitere Line ein, konnten sie sogar noch fertig aufbauen und noch am selben Tag begehen. An Schönheit kaum zu übertreffen, nur 20min von der Hütte entfernt und Traumwerten von 38m Länge und 80m Höhe war es endlich Hannes, der sich seine erste richtige Erstbegehung erlaufen konnte. "AlphaBetaTurboLine"!
Bernhard und ich zogen nach, danach wurde es zu dunkel.
Die Wetterprognosen waren schlecht und wir packten vorsorglich all unser Zeug zusammen. Christian versuchte sich an der Line als innerhalb von wenigen Minuten die Sicht auf neblige 20m sank und starker Wind einsetzte. Er kam trotzdem ein paar Schritte weit.. Dann kam Eisregen dazu und der Wind legte nocheinmal nach, wir mussten sofort abbauen. Klatschnass und fertig erreichten wir die Hütte und stiegen ab, zurück nach Ottobrunn, Hannes hatte sturmfrei...
![]() |
| Johannes Olszewski auf der AlphaBetaTurboLine (by ChristianKrr) |
Obwohl der Trip mit allerlei Unvorgesehenem gespickt war, war er trotzdem sehr erfolgreich, also ein dickes Dankeschön an Hannes für die Organisation und Jeremy für die Fotos! Es folgen noch weitere Fotos, aber das macht ja alles Arbeit, ne?.
Beschreibung zu Lage und Haken der Spots wird es im Slackline.at-Forum geben.
Samstag, 28. August 2010
Urban Highline Meeting
Weit im Osten, weiter als wir jemals waren warten Highlines. Highlines mitten in der Stadt..Endlich mal wieder zu dritt unterwegs ging es nach Lublin in Polen. Im Rahmen einer JonglierConvention die sich gewaschen hat, organisierten Janek, Faith und Jordan eine Slacklineconvention. Der Weg war lang doch hat sich voll gelohnt. Zwei Highlines liefen direkt ins Amtsgericht (mit andauernden Hochzeiten!), eine dritte war zwischen 2 Kirchtürmen gespannt.
Die Lines waren verhältnismässig klein und ließen jede Menge Spass, Publikum und sogar eine Nachtbegehung der Kirchenline zu. Samstag war Longlinezeit. 90m freted Tubular, 90m Vectran und 170m SlackPro-Webbing mit einer guten Portion Wind überspannten einen Bolzplatz. Hier zeigte Lukas eindrücklich wo man steht. Er lief die 170er Line OS FM mit umdrehen, scheinbar sogar mühelos. Dann lief er nochmals in die Mitte zurück, drehte dort und kam zufrieden zurück auf den Boden. Die meisten anderen kamen kaum weiter als 30m. Es blieb auch der einzige FM an diesem Tag. 5 HM gab es allerdings noch, darunter Grischa der sich bis in die Abendstunden an diesem Project versuchte. Trotz widriger Kinderhände an der Line und anschließend eingesetztem "Wachpersonal" ließ er sich nicht mehr abschütteln..
Die nächsten Tage wurde mit und ohne Contest getrickt und gehighlined bis Müdigkeit oder Hunger eine Pause wollten. Wahlweise konnte man sich auch eine der spektakulären Zirkusnummern mitten in der Stadt anschauen. Jonglage jeglicher Art, Schlappseilartisten, Einräder, Trapeze, Freakshows usw. in unglaublicher Perfektion gab es an jeder Ecke. War eine Nummer zu Ende, brauchte man sich nur umzudrehen und die nächste startete. Es gab sogar einen Clown, der die ganze Nacht 12h lang improvisierte.. Die Partys waren entsprechend lang und verrückt!Vielen Dank an die Organisatoren, es war SAUgeil!

Fotos wie fast immer von Jordan Tybon.
Wer ganz oben auf dem Foto läuft, weiss ich nicht, auf der Kirchenhighline ist gerade Jerry Miszweski unterwegs.
Nach dem Meeting spalteten sich unsere Wege. Daniel macht weiter Pause wegen seinem Kapselanriss an der Hand und macht solange Urlaub am Gardasee, Grischa blieb noch kurz in Polen und ging weiter nach Berlin, Helmar zog es in die Alpen. Es folgen also Solotrips!
Abonnieren
Posts (Atom)







