Kleiner Beitrag aus unserer Wahlheimat Bayreuth. Ein klassischer kleines Slacklineerzählvideo mit Daniel und Helmar, veröffentlicht auf Bayreuth.tv.
Vor der Kamera reden üben schadet sicher nie..
Dienstag, 12. April 2011
Montag, 4. April 2011
Hopp Urban Schwiiz
Stuttgart vorbei, weiter Richtung Süden. Nach einem eher nicht so erfolgreichen, aber umso unterhaltsameren Tramp und einer Nacht hinter Pforzheim später waren Fabi und ich bereits in Bern. Der frische Wetterbericht, liess uns dort auch für die restlichen Tage bleiben...Wenn man also schon nicht allzuviel auf der Line machen kann, dann könnte man ja aber die Zukunft vorbereiten. Wir fuhren ins Berner Oberland um einen neuen Spot zu erkunden. Zustieg, Länge, Gesteinsqualität, was man halt so wissen sollte. Ausserdem war ein Bohrer mit im Gepäck, für den Fall das wir schnell sein sollten.
Waren wir aber nicht und ausserdem landeten wir an einem unüberquerbaren Abgrund, der uns 50m vor dem Ziel stoppte. Dafür gabs statt Sonne Schnee bis zur Hüfte und randvoll in die Schuhe..
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| Bernhard Witz, First Ascent der "Monbijou-Highline" |
37m lang und 18m hoch, optisch allerdings deutlich länger und höher, keiner weiss warum.
| Helmar, 156m OS FM |
James Clulow aus (derzeit) Lausanne, musste sich leider geschlagen geben.
Die Line heisst übrigens klassisch: "Monbijou-Line".
Der nächste Tag brachte uns auf das Kasernengelände von Bern. Die Berner hatten dort bereits Longlines gespannt und sich mit dem Hauswart angefreundet. Wir hatten also gut Platz für 156m White Magic, Absperrungen für die Wege und eine handvoll (Unter)Offiziere des Schweizer Militärs, die uns gerne beim Spannen halfen. Endergebnis: Fabi, Bernhard und ich liefen OS FM, allerdings in deutlich unterschiedlichen Zeiten..
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| Fabian Rupprecht im Swami, Slacktory in Vevey |
Samstag, 26. März 2011
Frühlingsboten
Es gibt doch eine Saison und sie hat definitiv jetzt begonnen.
Nach langem Überlegen mit wem, wohin und wie lange der nächste Trip sein wird, kam am Ende nichts raus. Lange Zeit hatte niemand eben diese. Abitur und Geld haben momentan irgendwie Priorität. Grischa ist noch eine Weile in Thailand, Daniel lernt und lehrt Jonglieren und macht überhaupt allerlei Zeugs, was ihm einen längeren Woanders-Aufenthalt nicht möglich macht.
Am Ende konnte ich allerdings Fabi für einen 8-Tagetrip gewinnen, mit der Hauptidee sich im Tessin ein bisschen Sonne zu erschnorren und vorher noch zur Ruine Reussenstein zu fahren.
Also ging es wieder spontan mit dem Daumen Richtung München, denn zum Glück hatte auch noch Hannes 2 Tage frei. Es ging fast direkt weiter nach Stuttgart, wo Lukas, der Ho und Fabi zum Anslacken bereits 2 schöne Lines bei der Burgruine installiert hatten. Vielen Dank dafür, arbeitsfrei highlinen ist einfach Luxus. Apropo Luxus, die Verbindung wurde diesmal mit einem Quattrocopter hergestellt. Sweet. Beide Lines wurden bereits letztes Jahr erstbegangen.
Wir begannen mit der kleineren, "In between" 28m lang und in etwa 20m hoch. Man merkt die lange Pause. Ungewohnt schneller Herzschlag, ich fühle wie ich im Sitzen nach vorne kippe, bevor ich merke das mir meine Sinne nur wieder einen Streich spielen. Ich sitze immernoch völlig normal. Die Routine vom letzten Jahr wird ausgekramt und Hannes und ich laufen das Ding dann doch irgendwie OS und FM.
Die zweite Line, die auf den Namen "Scorpio" hört, ist da schon anders. 55m lang und verdammt slack. Es kostet uns mehrere Versuche überhaupt ins Laufen zu kommen. Nur Lukas spaziert scheinbar von einem zum nächsten Ende. Eine größere Pause und einen Musikwechsel später gelingt mir das zum Glück auch. Bei allen anderen bleibt es leider bei Versuchen, wenn auch ziemlich guten..
Am späten Nachmittag wollte Lukas noch eine weitere Highline spannen. 77m standen auf dem Programm. Allerdings hatten wir etwas Bedenken, ob der markante Felspfeiler auf der Burgseite dieser Belastung standhalten würde. Wir entschieden uns gegen direktes Umschlingen, aber für Einbohren und Umlenken. Beim Blick in den Wergzeugkasten wurde aber auch dieser Plan gecancelt, waren doch verpeilter Weise nur 10er Bohrer für 12mm Haken vor Ort. Und das gleich 3mal...
Es blieb genug Motivation um trotzdem noch eine 65m lange Alternative zu riggen. Wir benötigten nur knapp eine Stunde für den Aufbau, verschoben aber die ersten Begehungsversuche auf den nächsten Tag. In der Nacht kam noch Christian Krr aus der Dunkelheit herangetrampt und gesellte sich zu uns ans Feuer.
Der Morgen brachte nur für Lukas einen HM auf dem neuen Projekt. Die Line war so dermaßen locker und unleveled, dass ich mich relativ schnell dazu entschloss meinen Tag gechillter zu verbringen als auf ausgerechnet diesen 25mm.. man kann sich also noch eine Erstbegehung abholen..
Fabi und vor allem Hannes rockten noch die kleine Line mit Swami. Christian verbrachte gefühlte 4Stunden auf der 55er, schaukelnd, laufend, sitzend, betrachend. Leider ohne eine Begehung, aber scheinbar trotzdem glücklich.. naja, so solls ja auch sein..
Nach langem Überlegen mit wem, wohin und wie lange der nächste Trip sein wird, kam am Ende nichts raus. Lange Zeit hatte niemand eben diese. Abitur und Geld haben momentan irgendwie Priorität. Grischa ist noch eine Weile in Thailand, Daniel lernt und lehrt Jonglieren und macht überhaupt allerlei Zeugs, was ihm einen längeren Woanders-Aufenthalt nicht möglich macht.
Am Ende konnte ich allerdings Fabi für einen 8-Tagetrip gewinnen, mit der Hauptidee sich im Tessin ein bisschen Sonne zu erschnorren und vorher noch zur Ruine Reussenstein zu fahren.
Also ging es wieder spontan mit dem Daumen Richtung München, denn zum Glück hatte auch noch Hannes 2 Tage frei. Es ging fast direkt weiter nach Stuttgart, wo Lukas, der Ho und Fabi zum Anslacken bereits 2 schöne Lines bei der Burgruine installiert hatten. Vielen Dank dafür, arbeitsfrei highlinen ist einfach Luxus. Apropo Luxus, die Verbindung wurde diesmal mit einem Quattrocopter hergestellt. Sweet. Beide Lines wurden bereits letztes Jahr erstbegangen.
Wir begannen mit der kleineren, "In between" 28m lang und in etwa 20m hoch. Man merkt die lange Pause. Ungewohnt schneller Herzschlag, ich fühle wie ich im Sitzen nach vorne kippe, bevor ich merke das mir meine Sinne nur wieder einen Streich spielen. Ich sitze immernoch völlig normal. Die Routine vom letzten Jahr wird ausgekramt und Hannes und ich laufen das Ding dann doch irgendwie OS und FM.
Die zweite Line, die auf den Namen "Scorpio" hört, ist da schon anders. 55m lang und verdammt slack. Es kostet uns mehrere Versuche überhaupt ins Laufen zu kommen. Nur Lukas spaziert scheinbar von einem zum nächsten Ende. Eine größere Pause und einen Musikwechsel später gelingt mir das zum Glück auch. Bei allen anderen bleibt es leider bei Versuchen, wenn auch ziemlich guten..
Am späten Nachmittag wollte Lukas noch eine weitere Highline spannen. 77m standen auf dem Programm. Allerdings hatten wir etwas Bedenken, ob der markante Felspfeiler auf der Burgseite dieser Belastung standhalten würde. Wir entschieden uns gegen direktes Umschlingen, aber für Einbohren und Umlenken. Beim Blick in den Wergzeugkasten wurde aber auch dieser Plan gecancelt, waren doch verpeilter Weise nur 10er Bohrer für 12mm Haken vor Ort. Und das gleich 3mal...
Es blieb genug Motivation um trotzdem noch eine 65m lange Alternative zu riggen. Wir benötigten nur knapp eine Stunde für den Aufbau, verschoben aber die ersten Begehungsversuche auf den nächsten Tag. In der Nacht kam noch Christian Krr aus der Dunkelheit herangetrampt und gesellte sich zu uns ans Feuer.Der Morgen brachte nur für Lukas einen HM auf dem neuen Projekt. Die Line war so dermaßen locker und unleveled, dass ich mich relativ schnell dazu entschloss meinen Tag gechillter zu verbringen als auf ausgerechnet diesen 25mm.. man kann sich also noch eine Erstbegehung abholen..
Fabi und vor allem Hannes rockten noch die kleine Line mit Swami. Christian verbrachte gefühlte 4Stunden auf der 55er, schaukelnd, laufend, sitzend, betrachend. Leider ohne eine Begehung, aber scheinbar trotzdem glücklich.. naja, so solls ja auch sein..
Show down
Wenigstens Daniel hat mal was Richtiges gelernt und und kann deshalb recht gut turnen. Abgesehen von Muskeln und ner vernünftigen Motorik hat ihm das aber auch Kontakte eingebracht.Diese brachten uns vor mittlerweile schon einigen Monaten ins Darmstadtium, zum Turnerkongress des HTV. Daniel leitete zwei Workshops und wir wurden darüber hinaus noch in die von Bea König organisierte Galashow eingebunden.
Diese wurde schon Wochen vorher geplant, stiess aber wie immer auf heftige Probleme mit der praktischen Durchführung vor Ort. Es bleibt wahrscheinlich immer eine Krankheit dieser Sportart, dass man andauernd erklären muss was man vorhat, welche Kräfte wirken werden, usw. usw...
Letzen Endes gab es keine geeigneten Fixpunkte im Großen Saal in dem der Auftritt stattfinden sollte. Wir suchten also den gesamten äusseren Bereich ab und hielten die Augen nach Spannmöglichkeiten offen. Brandschutztüren und Glasfassaden machten es uns nicht einfach, aber schließlich fanden wir eine Möglichkeit im Foyer vor dem Saal zwei parallele, etwa 10m lange Highlines zu spannen.
Während also die Gäste buffetessender Weise auf den Einlass warteten, spazierten wir über ihren Köpfen umher und versuchten einiges an Tricks abzuspulen. Leider waren die Lines zu kurz für manche Bewegungsabläufe, Applaus gabs trotzdem reichlich.
Später gings dann doch noch auf die Bühne, menschlichen Fixpunkten sei Dank. Da man bei dieser Spannmethode jedoch recht eingeschränkt ist, wurde als "Notlösung" noch unser letzter Trailer gezeigt.
1300 Zuschauer staunten und raunten nicht schlecht als die Highlinebilder über die Grossleinwand flimmerten. Merkwürdiges Gefühl, im reinen Wortsinn.
Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass die anderen Artisten, Athleten und Künstler ebenfalls sehr gut bis atemberaubend waren. Herzlichen Dank an alle Beteiligten! Die Versorgung und Aufmerksamkeit die man uns hier geschenkt hat, waren ausnahmslos hervorragend. Organisation wie sie sein sollte!
Freitag, 25. Februar 2011
Thailine
Samstag, 29. Januar 2011
Förster
Jetzt, wo gerade alle planen und irgendwas veröffentlichen, machen wir das einfach auch. Grischa ist bis Mai in Thailand und wird nicht allein bleiben, man darf also hoffentlich auf ein paar asiatische Erstbegehungen gespannt sein.Wir hier werfen uns in unsere besten Tarnsachen und gehen heimlich Longlinen.
Hier also die erste Einladung für dieses Jahr: Wenn die Sonne scheint, Hofgarten!
Wir sind übrigens seit kurzem auch einfach unter slacklineproject.de und slacklineproject.com zu finden, mehr Inhalt gibts aber nicht...
Dafür wird eine neue befreundete Seite das Licht der Welt erblicken. Christian und Flo kann man in naher Zukunft auf www.turntoexposure.de bewundern.
Ach so, frohes Neues!
Sonntag, 14. November 2010
...es gibt keine Saison...
Wie immer schauten die Passanten skeptisch als wir 60m Band quer über den Röhrensee zogen. Für uns die längste Waterline die wir je gelaufen sind, dazu ein halbes Sturzverbot (kaltes Wasser und Gerüchten zufolge hüfttiefe Matsche) und Publikum erhöhten den Schwierigkeitsgrad.
Grischa ist dran. Mit zahlreichen durchaus kreativen Catches blieb ihm das braune Wasser erspart und dafür gabs ebenfalls eine Begehung in beide Richtungen.
Daniel kam leider zu spät. Das Licht ging, der Wind kam, das alte Problem.
Alles in allem ein schicker Homespot, der sicher noch ein paar mal die Landschaft schmücken wird. Sieht im Sommer eh schicker aus..
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