Dienstag, 27. April 2010
Spitting mole
Wie immer auch auf YouTube:
http://www.youtube.com/watch?v=cXr1cuiMkn4&playnext_from=TL&videos=qKDvvWAAhC8&feature=sub
Dienstag, 20. April 2010
Meteora 2010
Vom 26.03. bis 12.04. waren wir in Griechenland und durften Teil eines zweiwöchigen Highline-Trips in Meteora sein. Meteora ist ein durch seine Klöster bekannt gewordener Landstrich in der Ebene von Thessalien.
In Highlinekreisen ist das Gebiet letztes Jahr bereits bekannt geworden, als dort die ersten Spots eingebohrt und begangen wurden.
Unser Team war von namenhaften Slacklinern aus Amerika, Polen, der Schweiz und Deutschland besetzt. Mit ihnen gelangen uns atemberaubende neue, sowie Wiederholungen der alten Lines.
Die ersten 4 Tage waren wir alle ausschließlich mit Erkundungen, klettern, Fixseile legen, einbohren und aufbauen beschäftigt. Es ist erstaunlich, wie reibungslos und planmäßig alles verlief und jeder seinen Platz bei den verschiedensten Aufgaben einnahm.
Kaum standen die ersten beiden Lines, gab es auch 2 Tage lang für alle nichts anderes zu tun.
Dann begann das Ganze von Vorne. Man konnte jedoch weiterhin jederzeit zu einer der Lines um sich dort auszutoben. So entstanden in der ganzen Zeit 5 neue Spots und 2 Alte wurden wiederholt. Damit ist Meteora einer der Hotspots weltweit. Nirgends sonst findet man so eine Linedichte in diesen Dimensionen.
Leider konnten von uns nicht alle gelaufen werden, sei es aus Zeitnot oder einfach nur Mangel der Fähigkeiten.
Nach wie vor Fehlen uns viele Bilder und einige Informationen. Ein ausführlicherer Blogeintrag wird folgen. Ein Video von uns ist ebenfalls wieder geplant.
Hier noch die Liste der von uns gelaufenen Lines:
42m lang, ca. 200m hoch
Grischa, Helmar FM
„Disturbing Eternity“
28m lang, ca. 250m hoch
Grischa, Daniel FM; Helmar FM OS
„Master Crumble“
42m lang, 40m hoch
Grischa, Helmar FM
„Heavens Gate“
30m lang, 200m hoch
Daniel, Grischa, Helmar FM
„Verrückter Opa“
51m lang, 45m hoch
Helmar FM, Grischa HM
Darüber hinaus gab es noch eine wunderschöne neue Line an der „Nonne“ (36m lang, 150m hoch) die wir aus zeitlichen Gründen nicht probieren konnten, sowie die rekordverdächtige Spindelline (72m lang, 50m hoch), die zumindest wir Bayreuther leider nie betreten haben...^^
Vielen Dank an die Fotografen Emile Ducke, Jordan Tybon (von ihm sind gerade die Fotos im Blog) und Marty Szwed.
Checkt auch die Links von uns aus, dort gelangt ihr zu den nicht weniger spektakulären Blogs und Bildern der Anderen.
Sonntag, 21. März 2010
Starline Video
Donnerstag, 18. März 2010
Highline Days 2.0
Unsere Compilation aus den letzten Monaten von 2009.
Gibt's auch bei YouTube, wir freuen uns immer über Ratings...
Mittwoch, 17. März 2010
Starline
Hannes war mittlerweile zum 3. Mal an dem Spot und auch an der Erstbegehung beteiligt. Deshalb kannte er die Infrastruktur, Schlafmöglichkeiten und Aufbau der Line recht gut, was die Probleme recht gering hielt. Eigentlich hatten wir in der ganzen Zeit nur einen Fehler gemacht: eines der beiden Zelte fehlte...
Noch in der Ankunftsnacht bestaunten wir den Spot. Diese Höhe, Länge und Ausgesetztheit war für uns Bayreuther eine völlig neue Dimension Slacklinen.
Nach einer entspannten Lagerfeuernacht unterm Sternenhimmel, konnten wir bei bestem Sonnenschein die Line aufbauen. Nach knappen 3 Stunden Arbeit präsentierte sich das Monster in voller Pracht.
Helmar hatte beim Streichholzziehen verloren (gewonnen?) und durfte als Erster ran.
Der Kopf spielte nicht mit und ausser einem gewollten Leash-Sturz passierte sonst nicht viel.
Grischa schaffte immerhin einen Sitzstart, laufen ging ebenfalls nicht und auch Daniel als Dritter schnupperte nur mal ein bisschen an der frei schwebenden Höhenluft.
Dann kam Hannes. Routiniert gelang ihm im zweiten Go der Fullman, es folgten Tricks die uns die Sprache verschlugen. Ein-Bein-Surfen, Budbounce, Kniestand... da war jemand im Flow...
Unsere Leistung verbesserte sich schlagartig. Die ersten Schritte waren möglich, Grischa holte sich sogar den ersten Halfman von uns.
Trotzdem war es erst der Sonntag, der für uns alle den ersehnten und hart erkämpften Fullman bescherrte. Das Wetter war schlechter, der Wind stärker und der Akku der Kamera bereits tot.
Um so größer dafür war die Freude über unsere Leistung, vor allem, weil wir diesmal alle drei einen Sieg verbuchen konnten, der ohne
die anderen wahrscheinlich nicht möglich
gewesen wäre.
In nur 9 Tagen gehts nach Meteora in Griechenland.Die Erfahrungen dieses Trips werden dafür sicher notwendig sein...
Highline Nürnberger Turm - Private Tool Box
Seit langem steht das Ziel neue Highline-Spots in der Fränkischen Schweiz zu erschließen.
Ende Januar haben wir uns endlich einen lang ersehnten Traum erfüllt. Ziel war es, eine neue Highline am Nürnberger Turm bei Würgau (zwischen Bayreuth und Bamberg) einzurichten. Der Turm ist 25m hoch und steht auf einer Anhöhe, die einen schönen Blick ins Tal Richtung Bamberg bietet. Die Line geht von einem leicht begehbaren Felsmassiv zum freistehenden Nürnberger Turm, der erklettert werden muss.
(Infos zur Anfahrt und zu den Routen findet man unter http://www.klettern.frankenjura.com/php3/select_fels.php3?id=1-03-8)
Hier einen Dank an Grischa, der am 22.01.10 trotz Verletzung am Fuß und Saukälte den völlig vereisten Südriss vorstieg. Dort setzten wir eigens für die Highline Bohrhaken.
Die Aktion (Bohren und Aussteigen an Felsköpfen) wurde vorab durch eine Anfrage bei der IG-Klettern genehmigt, was uns nach den Problemen am Kemitzenstein wichtig war.
Das Ganze kostete uns den gesamten Tag, so dass wir am Samstag erneut zum Spot fuhren, am Fixseil auf den Turm querten und in 2 1/2 stündiger Arbeit die Line spannten.
Wenn man sich das Ganze bei schönem Wetter und bei Sonne vorstellt, ist es ein wunderschöner Spot mit allem was in Franken eben so dazugehört – Blick ins Tal mit Dörfchen und guter Brauerei (Hartmann) für Siegerbier! Auf den Bierkrügen ist übrigens der Nürnberger Turm im Logo, was einen Besuch bei der Brauerei zum Pflichttermin macht!
Für uns ist es bis jetzt die schönste Line in Franken -ausgesetzt, für fränkische Verhältnisse hoch und mit einer angenehmen Länge von 20m.
Grischa weihte die Line ein und startete mit einem schönen Full Man.
Helmar tat es ihm gleich und Daniel folgte mit einem Half Man.
Tricks waren an diesem Tag nur begrenzt drin. Wie eigentlich immer machte uns die Kälte und vorallem Zeitnot entspanntes Laufen unmöglich.
Wir kommen wieder, keine Frage.


